Gemeinsam mit OHB ermöglicht die Deutsche Gesellschaft für Luft- und Raumfahrt (DGLR) es einigen DGLR-Nachwuchsgruppen sich im Rahmen einer Ausstellung, der DGLR-Nachwuchsgruppen-Village, auf dem Deutschen Luft- und Raumfahrtkongresses (DLRK) vom 08. bis 10. September 2026 in Aachen zu präsentieren. Die Ausstellungsfläche der Nachwuchsgruppen befinden sich im Ausstellungsbereich des Eurogress. Die Nachwuchsgruppen freuen sich auf ihren Besuch.
Weitere allgemeine Informationen zu den DGLR-Nachwuchsgruppen finden Sie hier.
ASTRA Bonn – Astropolitics, Strategy & Technology Research Association ist die jüngste von 23 aktiven Nachwuchsgruppen der DGLR. Die Initiative der Universität Bonn beschäftigt sich mit den politischen, strategischen und technologischen Dimensionen der Raumfahrt. Im Fokus stehen Themen an der Schnittstelle von Raumfahrt, internationaler Sicherheit, Technologiepolitik und Governance.
Die Initiative möchte Studierende verschiedener Fachrichtungen motivieren, sich mit den Auswirkungen der Raumfahrt auseinanderzusetzen. Geplant sind unter anderem Vorträge, Workshops und Diskussionsformate, die den interdisziplinären Austausch zwischen Sozial-, Natur- und Ingenieurwissenschaften sowie juristischen und philosophischen Perspektiven fördern.
ELIA – Exploration Learning & Innovation in Aerospace ist eine Nachwuchsgruppe an der HTW Berlin. Die Initiative bringt weltraumbegeisterte Studierende aus Technik, Wirtschaft, Recht und kreativen Disziplinen zusammen, um interdisziplinäre Raumfahrtforschung zu fördern.
Ziel von ELIA ist es, Studierende frühzeitig in eigenständige Forschungsprojekte einzubinden und gemeinsam neue Ideen für zukünftige Raumfahrttechnologien zu entwickeln. Dabei soll ein kreatives Umfeld entstehen, in dem Ideen schnell prototypisch umgesetzt werden können. Außerdem fördert ELIA den Austausch zwischen universitärer Forschung, Industrie und etablierten Forschungseinrichtungen.
KSat e.V. (studentische Kleinsatellitengruppe der Universität Stuttgart) ist ein gemeinnütziger Verein, der im Frühjahr 2014 gegründet wurde. Seine mehr als 60 Mitglieder sind Studierende aller Semester, vor allem der Luft- und Raumfahrttechnik. Der Verein steht Studierenden aller Fachrichtungen offen. Ihr Ziel ist es, den Mitgliedern es zu ermöglichen, bereits während des Studiums ein eigenes Raumfahrtprojekt zu verwirklichen. Weiterhin möchte KSat im Rahmen von Öffentlichkeitsarbeit das Wissen und die Begeisterung für die Raumfahrt weitergeben und eine Kommunikationsplattform zwischen Studierenden, Interessenten der Industrie, Forschung und Öffentlichkeit darstellen.
SeeSat e. V. entstand 2014 ursprünglich als kurzfristiges Projekt zur Technologiedemonstration eines CubeSats. Inzwischen beschäftigt sich die Gruppe neben CubeSats auch mit dem Bau sowie der Erprobung von Modellraketen und Rovern. Außerdem betreibt SeeSat Höhenforschung mithilfe von Wetterballons und erfasst die Geschichte der Raumfahrt rund um die Bodenseeregion.
Ziel von SeeSat ist es, junge Menschen für Raumfahrttechnik und Zukunftstechnologien zu begeistern, Bildung, Forschung und Wissenschaft zu fördern sowie technische Raumfahrtanwendungen zu entwickeln und umzusetzen. Die Gruppe arbeitet dabei partnerschaftlich mit Bildungseinrichtungen und dem DHBW Campus Friedrichshafen zusammen.
Spaceflight Rocketry Gießen e. V. (SPROG) ist ein studentischer Verein, der sich der Forschung und Entwicklung von Experimentalraketen widmet. Die Initiative wurde 2023 gegründet und verfolgt das Ziel, mit selbst entwickelten und gebauten Raketen an internationalen Wettbewerben teilzunehmen.
SPROG ermöglicht Studierenden, praktische Erfahrungen in der Raumfahrttechnik zu sammeln und eigene Projekte von der ersten Idee bis zur Umsetzung zu realisieren. Die Vereinsstruktur umfasst verschiedene Arbeitsgruppen, die gemeinsam an der Entwicklung funktionsfähiger Raketen arbeiten.
Die technischen Arbeitsgruppen beschäftigen sich unter anderem mit Antriebssystemen, Raketenkörpern, Elektronik, Landesystemen und Nutzlasten. Durch die interdisziplinäre Zusammenarbeit entsteht eine umfassende Wissensbasis in den Bereichen Konstruktion, Entwicklung und Betrieb von Experimentalraketen.
Die ExperimentalRaumfahrt-InteressenGemeinschaft e.V. (ERIG) ist eine wissenschaftlich-studentische Vereinigung an der Technischen Universität Braunschweig. Die Studierenden entwickeln Experimentalraketen und einen Kleinsatelliten.
Die ERIG beschäftigt sich mit praxisnahen Raumfahrtprojekten aus verschiedenen Bereichen. Dazu gehören die Entwicklung und der Bau von Experimentalraketen, die Erforschung neuer Technologien sowie die Umsetzung eigener Experimente für Höhenforschung und Raumfahrtanwendungen.
Ziel der ERIG ist es, Studierenden die Möglichkeit zu geben, praktische Erfahrungen in der Raumfahrttechnik zu sammeln und das theoretische Wissen aus dem Studium in eigenen Projekten umzusetzen. Dabei entstehen innovative Systeme und Technologien in interdisziplinären Teams.
WARR ist die Wissenschaftliche Arbeitsgemeinschaft für Raketentechnik und Raumfahrt, eine studentische Arbeitsgruppe der Technischen Universität München.
Vom damaligen Studenten und jetzigen Professor Robert Schmucker wurde sie bereits 1962 gegründet. Aus dem ursprünglichen Ziel der Gruppe, das Fehlen eines Lehrstuhls für Raumfahrttechnik auszugleichen, ist ein Team engagierter Studierender entstanden, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, den visionären Gedanken der Raumfahrt zu fördern und zu verbreiten.
Die WARR befasst sich mit praxisbezogenen Projekten aus beinahe allen Themengebieten der Raumfahrt. Dazu gehören unter anderem die Entwicklung von Raketen, Satellitenmissionen, Robotikprojekten sowie Forschungsarbeiten zu innovativen Raumfahrttechnologien.
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